Goldenes Priesterjubiläum von Pfarrer J. Pfiffner in Vilters   am 21.4.2002
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Pfarrer Julius Pfiffner in Vilters, Kanton St. Gallen, feierte am 21. April sein Goldenes Priesterjubiläum. Auch wir, seine Kölner Freunde, waren zur Mitfeier eingeladen. Dieser Einladung sind wir natürlich gern gefolgt, und so konnten wir den feierlichen Sonntag miterleben.
Die Feierlichkeiten begannen mit einer Festmesse in der lichterfüllten Vilterser St.-Medardus- Kirche. Diese war im Altarbereich in eine Blumenpracht verwandelt. Pfarrer Pfiffner war der Hauptzelebrant, die Festpredigt hielt sein Freund, Pater Victor Buner, ein Steyler Pater. Der Kirchenchor sang die Messe C-dur von Anton Bruckner und bot so in einer gekonnten Aufführung den akustischen Rahmen des Hochamtes. Neben den zahlreichen Ortsbewohnern nahmen auch die Familien der vier Brüder und der Schwester des Jubilars an der heiligen Messe teil.
Anschließend gab es einen "Apero" vor dem Pfarreiheim. Hier konnten die Ortsbewohner unter den Klängen der Musikgesellschaft Vilters den Jubilar beglückwünschen. Es gab reichlich Gelegenheit zum Anstoßen. Wir konnten bei dieser Gelegenheit mal wieder viele unserer Freunde und Bekannten in Vilters begrüßen.
Danach ging es zum Gasthof "Ilge" zum Mittagessen mit geladenen Gästen. In den überzeugenden Tischreden und den Darbietungen der Schulkinder und des Kirchenchores wurde die große Beliebtheit und die Volksverbundenheit von Pfarrer Pfiffner deutlich. Auch aus seinem früheren Wirkungsbereich, aus Vättis, wo Pfr. Pfiffner vor über fünfundzwanzig Jahren gewirkt hat, waren Gäste gekommen und berichteten aus der damaligen Zeit. Am späten Nachmittag ging dann auch dieser Teil des Festes zu Ende.
Intern ging das Fest weiter. Die Geschwister und die engsten Freunde des Ortes trafen sich dann noch im Pfarrhaus zu einer gemütlichen Runde. Hier kamen Freude und Zufriedenheit über das gelungene Fest zum Ausdruck. Bis weit in den Abend hinein wurde über "Gott und die Welt" gesprochen.
Montag und Dienstag waren mit Spaziergängen und Besuchen von Freunden und Bekannten ausgefüllt. Besonders interessant war der Besuch einer kleinen aber feinen Firma, die feinmechanische Bauteile herstellt. (Hier ist der Link auf deren Website.)
Am Mittwoch mußten wir das gastliche Pfarrhaus und das schöne Vilters wieder verlassen, um noch einen Abstecher nach Brig zu Pater Bruno, Marianhiller (*), zu machen. Aber ein Blick auf Vilters ist jederzeit übers Internet mit diesem Link auf die Website möglich.
Die Fahrt ging über Einsiedeln, Schwyz, am Urner See entlang nach Altdorf, dort auf die Autobahn bis Göschenen. Dann ging es die Schöllenenschlucht hoch bis Andermatt und Realp. Da der Furkapaß noch geschlossen war, wurde die Autoverladung bis Oberwald im Wallis benutzt. Von da fuhren wir die Rhone aufwärts bis nach Brig. Das Wetter war wie üblich: Regen bis Realp, im Wallis Sonne. Auch die Fahrten quer durch die Schweiz zwischen Vilters und Brig sind immer wieder ein schönes Erlebnis.
Bei der Ankunft in Brig ging es gleich zu Freunden in Ried-Brig, die Pater Bruno und und zu einem ausgedehnten Abendessen eingeladen hatten. Es gab viel zu erzählen, zu essen und zu trinken, den Walliser Johannisberg. Die Stunden verflogen. Am anderen Tag machten wir einen ausgedehnten Bummel durch Brig, und am Freitag gaben wir den Pferden die Sporen in Richtung Köln: Verladung durch den Lötschberg, Bern Basel, Karlsruhe, Frankfurt, Köln. Wieder hat es ab Karlsruhe an einem Stück geregnet, so daß wir uns trotz der wunderschönen Schweiztage wieder auf die Ankunft zu Hause gefreut haben.
(*)  Pater Bruno Schlegel gehört zu den Marianhiller Missionaren. (Hier ist der Link auf deren Website.) Er wohnt zusammen mit den anderen Patres und den Brüdern im Missionshaus in Brig. Dieses Haus bietet das ganze Jahr über Urlaubsmöglichkeiten inmitten eines der schönsten Teile der Schweiz, dem Wallis. Wir besuchen das Missionshaus schon seit fünfundzwanzig Jahren und freuen uns immer über die Gastlichkeit und die Ruhe. Von hier haben wir viele wunderbare Bergtouren und Wanderungen unternommen. - In der augenblicklichen Jahreszeit steht das Haus praktisch leer, leider. Man müßte viel mehr für diese Oase werben.