Das haben wir vor uns    

 

Ja, was haben wir vor uns? Wir wissen es oft selbst nicht so richtig. Oft leben wir mit sogenannten "interrupts". Computerleute wissen, was das ist, nämlich ein unvorhergesehener Eingriff von irgendeiner Seite, der das Augenblickliche sofort unterbricht und der dabei einen ganz neuen Job startet. Allerdings dürfen wir wie beim Computer erst einmal die "Daten zwischenspeichern". Beim Lesen bedeutet das, man darf ein Lesezeichen dort einlegen, wo gerade gelesen wird. Aber ob das Buch noch zugeklappt werden darf, ist oft schon fraglich.
Doch ganz so schlimm ist es ja nun auch wieder nicht.  Aber oft geht morgens das Telefon, und dann hören wir irgendeine uns sehr bekannte Stimme: "Können wir heute Mittag bei Euch mitessen?" oder "Kannst Du die Thea um 1/4 nach 12 im Kindergarten abholen? Ich sitze hier fest" 
oder "Ich bin bei Euch in der Nähe, seid Ihr da?". Und schon sitzen mittags zwei bis drei unserer Töchter mit ihren Nachkommen, die ja alle putzmunter sind, hier am Mittagstisch. Aber dafür gibt es hinterher dann meist auch Eis, was es nicht gibt, wenn wir zwei allein sind.  Wir sagen hier in Köln: "Jet is immer." Allerdings freuen wir uns jedesmal, wenn sich jemand so anmeldet. Wir erleben dabei ja auch sehr direkt, wie unsere Enkelkinder heranwachsen, wie sie sich schrittweise der Umwelt mehr und mehr mitteilen und wie sie sie dabei auch erobern.
Zur Zeit konzentriert sich alles immer mehr auf Weihnachten, das Fest, das immer so plötzlich kommt. Aber auch da drauf freuen wir uns.   

 

 


letztes 'update': 06.12.02 

Webmaster: Ludwig Valder zurück zum Seitenanfang