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Semestertreffen
Die E5 vor der Ing. Schule am Ubierring in Köln Vor 45 Jahren, am 17. Juli 1956, wurden 22 frischgebackene Jungingenieure von der "Staatlichen Ingenieurschule für Maschinenwesen in Köln" auf die Menschheit losgelassen. Wir fühlten uns mit Wissen vollgepackt, bemerkten aber erst später, daß es eigentlich nur ein Fundament war; allerdings ein sehr gutes. Denn alle haben es "zu etwas gebracht". 
Leider haben uns in den zurückliegenden Jahren schon acht Kollegen verlassen.
In den vergangenen Jahren haben wir uns relativ unregelmäßig getroffen. Aber in diesem Jahr war es mal wieder so weit: Ein Studienkollege hat das dritte Treffen in seiner Heimatstadt Stolberg organisiert: So trafen wir uns am 21. Juli wieder, wie gewohnt mit unseren Frauen. Viele kennen sich ja noch aus unserer Studienzeit, als viele von uns diese Damen als Freundinnen hatten.
Als erstes gab es eine Besichtigung des Kupfermeisterfriedhofs. Hier erfuhren wir viel über die Geschichte des Handwerks in Stolberg. 
Dann besuchten wir die Finkenbergkirche, eine evangelische Kirche, deren Renovierung gerade abgeschlossen ist. Unser Studienkollege hatte hier als Ruheständler die gesamte Elektroanlage samt Beleuchtung überarbeitet und auf den heutigen, modernen Stand gebracht.
Danach besuchten wir das Handwerkermuseum. Hierfür hätte man wenigstens einen halben Tag Zeit haben müssen. Unter fachkundiger Führung konnten wir - leider nur im Galopp - die hier gesammelten Schätze bewundern, denn -- wir wollten ja auch noch Kaffeetrinken. 
Ein Teil der ehem. E5 mit den Frauen beim Semestertreffen 2001
Und da kam eine Überraschung: Es gab selbstgebackenen Kuchen, den die Frau unseres Studienkollegen gebacken und spendiert hat. Das Geheimrezept wollte sie nicht verraten.
Dann ging es zum gemütlichen Teil ins Romantik Hotel "Altes Brauhaus Burgkeller". Hier wurden die so weit zurückliegenden Erlebnisse zurückgeholt. Auch das "Tonband der bösen E5" wurde wieder mal zum Besten gegeben. Aber auch unsere Gegenwart wurde behandelt. Natürlich gab es dank der guten Küche des Burgkellers auch zu Essen und zu trinken. 
Leider konnten fünf Studienkollegen nicht am Treffen teilnehmen, einige von Ihnen wohnen im teilweise fernen Ausland.
Nur zu schnell war der Abend vorüber. Wie schon öfter: beim Aufbruch wurde beschlossen, daß wir uns im nächsten Jahr wieder treffen, wahrscheinlich in Köln. Mal sehen, was draus wird.

 

erstellt am 25.7.01 Webmaster: Ludwig Valder zurück zur Übersicht zurück zum Seitenanfang