Weihnachten 2001 bei uns

Weihnachten ist bei uns immer ein großes Fest. Man trifft sich im elterlichen/großelterlichen Haus. Weil es so viele sind, die sich hier treffen, wird alles auf drei Termine verteilt: Heiligabend, erster und zweiter Weihnachtstag.
So war es auch in diesem Jahr. Am Heiligen Abend waren die "singles" da. Es gab dem Standard entsprechend Spargel mit gekochtem Schinken bei gutem Wein.
Gegenüber früher ist die Bescherung heute, da praktisch nur unter Erwachsenen, eine ruhige Angelegenheit - aber das tut auch gut.
Nach dem Besuch der Christmette waren wir noch kurz im Dom und haben noch etwas von der Einstimmung auf Weihnachten durch die Domchöre mitbekommen. Nachdem der Kardinal feierlich mit einer Prozession am Domportal abgeholt worden war, sind wir wieder heim gefahren. 
Eine gute Flasche Wein war der Abschluß des Heiligen Abends. 
Am ersten und zweiten Weihnachtstag kamen die Familien mit den Kindern. Da war natürlich bei uns wieder was los. Die Großmutter hatte Wildschwein und Reh zum Mittagessen 

Am Heiligabend freut sich schon 
der erste Enkel, der Leonard, 
über die vielen "Spielmöglichkeiten".

Am Heiligabend-Morgen 
baut die Großmutter die Krippe auf

zubereitet. Es hat köstlich gemundet. Die viele Arbeit hat sich gelohnt. Allerdings wurden Stimmen laut, die fragten, ob denn nicht ein großer Topf Suppe - die ja auch gut schmecken kann - nicht auch ausreichend sein könnte. Die Hausfrau hätte dann wesentlich weniger Arbeit. Aber leuchtende Augen und ausgesprochener Dank an die Köchin sind ja auch etwas Lohn.
Da die Meisten kleine Kinder haben, die abends früh ins Bett müssen, ist so gegen Abend allgemeine Aufbruchstimmung. Das hat für uns als Gastgeber den Vorteil, daß dann nach der Schlacht die Spülmaschine (mehrfach) gefüttert wird, und daß alles wieder aufgeräumt werden kann, damit es hinterher - am späten Abend - so aussieht, als ob nichts gewesen wäre.
Paradox ist: während Weihnachten der Besuch der ganzen Gesellschaft auf drei Tage verteilt wird, treffen sich dann alle gleichzeitig zwei Tage nach Weihnachten wieder im elterlichen/großelterlichen Haus, um den Geburtstag des Webmasters zu feiern, allerdings nur zum nachmittäglichen Kaffee.

Hier wird eine Puppenstube ausgepackt Allgemeines Begutachten

 

erstellt am 14.7.01 Webmaster: Ludwig Valder zurück zur Übersicht zurück zum Seitenanfang